Ahoi Reisender!

tobi @ 11:36 | 31.10.2009

Wo du hier gelandet bist fragst du dich? Das ist ganz einfach! Du bist hier bei uns, den CodingCorsairs. Also nimm die Hände aus den Taschen, zieh den Hut tief ins Gesicht und lass dich mitreißen von der unendlichen Weite des Ozeans. Fühl den Wind in den Haaren, spüre das Schiff das unter dir schwankt und genieße den Geruch von Abenteuer der in der Luft liegt. Hier brichst du auf zu neuen Horizonten. Hier segelst du mit den CodingCorsairs!

Erfahre hier mehr über uns oder dreh am Mausrad und lese weiter unten in unserem Blog.





Wertverlust von Musik

beudel @ 22:55 | 17.12.2009

“Früher war alles besser” – Eigentlich hasse ich diesen Satz, aber irgendwie passt er als Einstieg vielleicht ganz gut. Wenn die Musik denken könnte, würde sie wahrscheinlich ständig diesen Satz vor sich hin brummen. Da Musik aber generell nicht denken und sprechen kann, muss ich nun als Sprachrohr dienen.

Zu Zeiten der großen Komponisten wie Bach, Beethoven oder Mozart war Musik etwas Besonderes. Es gab noch keine Abspielgeräte und Tonträger, die jederman zur Verfügung hatte, so dass man entweder selbst Musik machen oder in Konzerten das “Grundbedürfnis Musik” stillen musste. Dabei wurde Musik nicht nur konsumiert, sondern intensiv genossen. Heute eigentlich fast nicht mehr vorstellbar…

Denn in unseren Tagen besitzt so gut wie jeder einen MP3-Player, ein Handy mit Musikfunktion oder sonst ein tragbares Abspielgerät. Musik ist zum Jederzeit-Konsumgut verkommen, egal ob zum Aufwachen und Einschlafen, zum Entspannen oder Arbeiten oder in welcher Situation auch immer. Ständig werden die Stöpsel ausgepackt, die Playlist angeworfen und ein Song nach dem anderen durch die Lautsprecher gejagt.

Da ist es klar, dass man ständig die allerneusten Stücke und Songs braucht, denn sonst kehrt schnell Langeweile ein. Die Lebensdauer eines Musikstücks wird immer kürzer, ständig stürmen neue “Hits” die Charts und verdrängen die gerade erschienenen zurück in die Versenkungslosigkeit. Die ständige Gier nach der aktuellsten Musik treibt viele dann in Tauschbörsen um sich ganze CD-Regale voller Audios innerhalb von ein paar Minuten zu holen.

Musik zählt nicht umsonst zur Gattung der Künste, nur momentan ist von dieser edlen Herkunft nicht mehr viel zu spüren. Aber brauchen wir wirklich für eine 2-minütige Busfahrt gleich die Musikanlage anzuschmeißen? Brauchen wir wirklich Musik, während wir tief und fest schlafen? Und brauchen wir wirklich Gigabytes voller Musikdateien, die auf der Festplatte so vor sich hinspeichern und wohl nie wieder den Weg aus Lautsprechern durch die Luft in die Ohren irgendwelcher Zuhörer finden?

Ich denke nicht.


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Wear Sunscreen

phil @ 17:13 | 12.12.2009

Dieser Vortrag ist zwar schon ein bisschen älter, aber die Ratschläge sind immer wieder hörenswert.
Der Sunscreen Speech erschien 1997 in der Chicago Tribune in der Kolumne von Mary Schmich.

Englische Fassung

Deutsche Fassung





Spaß für Zwischendurch

beudel @ 22:24 | 29.11.2009

Heute möchte ich hier ein Spiel präsentieren, dass wir selbst erfunden haben. Vor allem während langen Arbeitsphasen taugt dieses Spiel als Muntermacher und Entspanner sehr gut.

Das Allerbeste ist, dass dieses Spiel keinerlei Hilfsmittel braucht und somit kostenlos ist. Es eignet sich für alle Spielbegeisterten ab etwa 8 Jahren, die alle die gleiche Sprache sprechen, von denen mindestens einer einen Arm mit Hand besitzt und keiner taubstumm ist. Das mag jetzt vielleicht kompliziert klingen, ist aber eigentlich total einfach.

Das Spiel

Die Grundidee des Spiels ist es nun Sätze zu bilden und zwar nicht jeder für sich, sondern alle gemeinsam einen. Dazu setzen sich alle Spieler in einen Stuhlkreis oder auch nur auf den Boden und ein Taktgeber beginnt einen relativ entspannten, gleichmäßigen Rhytmus auf seine Oberschenkel zu schlagen. Nun beginnt der Startspieler im Takt des Taktgebers ein einzelnes Wort zu nennen. Es muss ein Wort sein, dass auch am Anfang eines Satzes stehen kann. “Oder” ist also beispielsweise kein geeignetes Startwort. Im Uhrzeigersinn sind nun alle Spieler an der Reihe und führen den Satz immer weiter fort. Mit dem Satzzeichenkommando “Punkt” lässt sich ein Satz beenden und der nächste Spieler beginnt einen neuen.

Gewinner und Verlierer

Das Spiel lässt sich eigentlich auch ohne Gewinngedanken spielen und macht eine Menge Spaß. Wer aber darauf besteht kann folgende Regeln hinzufügen:

Bei vielen Mitspielern muss derjenige den Kreis verlassen, der nicht im Takt ist oder ein falsches Wort sagt, also ein Wort, dass nicht in den bisher gebildeten Satz passt. Dazu muss der darauffolgende Spieler das Spiel unterbrechen (er hat dann ja auch keine Möglichkeit mehr weiterzumachen). Wenn der vorherige Spieler allerdings auf sein angeblich “falsches Wort” den Satz sinnvoll weiter machen kann, so muss der Spieler den Kreis verlassen, der das Spiel unterbrochen hat. Gewonnen hat derjenige, der zuletzt noch sitzt.

Bei weniger Spielern kann Statistik geführt werden und derjenige mit den wenigsten Patzern ist am Schluss Gewinner.

Variationen

Wer das Spiel so lange spielt wie wir, wird natürlich immer besser und als Herausforderung sind weitere Regeln und Spielmodi eingeführt worden.

  1. Am Einfachsten lässt sich die Schwierigkeit durch ein Erhöhen des Takttempos steigern.
  2. Themenbezug: Die Sätze sollen eine kleine Geschichte geben, die einigermaßen sinnvoll ist. Dazu kann man beispielsweise einen Ort, einen Gegenstand und eine Person festlegen, die nun in der Geschichte auftauchen müssen.
  3. Gegeneinander spielen: Eigentlich ist ja Sinn des Spiels möglichst lange und schöne Sätze zu bilden. Spannend wird es aber, wenn man Wörter einstreut, die zwar rein grammatikalisch in das Satzgeflecht passen, aber für den nachfolgenden Spieler eher unerwartet kommen.
  4. Rechnen: Für manche ist Mathematik auch eine (Fremd-)Sprache und so lassen sich auch mathematische Sätze bilden. Erlaubt sind Addition, Subtraktion, Multiplikation, ganzzahlige Division und natürlich das Ergebnis. Und wer nach “Eins” “Plus” “Vier” “Mal” “Vier” “Geteilt durch” “Fünf” “Ist Gleich” nicht mitgerechnet hat, ist raus…

Vielleicht hört sich das jetzt alles gar nicht so sehr lustig an, aber ich verspreche euch, dass ihr nach wenigen Minuten den ersten Lachanfall haben werdet und der nächste lässt nicht lange auf sich warten. Es entstehen schon ziemlich kuriose Sätze und wenn man in der extremen Eile ein Wort in den Satz einpassen muss, kommen einige tiefgründige Geheimnisse und Wörter ans Tageslicht, die man so vielleicht auch nicht unbedingt gebrauchen würde.

Das einzige was jetzt noch fehlt ist ein anständiger  Name. Unser interner Arbeitstitel lautet “MMR-Spiel”, weil wir es während unserer Zeit im Multimediareferat der SMV an unserer Schule erfunden haben. Aber vielleicht ist ja auch “CC-Spiel” ganz nett oder wir lassen uns von den Gedanken unserer Leser inspirieren.

Ein Demonstrationsvideo folgt in Kürze.


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Hits zu Weihnachten

beudel @ 16:12 | 18.11.2009

Na gut, vielleicht mag es noch etwas früh erscheinen, aber pünktlich zum ersten Advent muss eigentlich jeder eine Playlists mit der besten Musik zu Weihnachten haben. Und ich meine da keinesfalls traditionelle Weihnachtslieder, wie “Oh Tannenbaum”, “Leise rieselt der Schnee” und die ganzen anderen Lieder, die man im Familienkreis am Heiligabend singt. Es geht mir vielmehr um echte Pop/Rocksongs, die entweder textlich zu Weihnachten passen oder einfach automatisch mit Weihnachten verbunden werden. Und gerade bei solchen ist es sicherlich interessant zu hören, warum sie gerade an Weihnachten gespielt werden…

Die Reihenfolge ist völlig zufällig gewählt und impliziert kein Ranking meinerseits. :-D Mit einem Klick auf den Songtitel landet ihr bei Amazon.de und könnt den Song probehören.

Wonderful Dream (Holidays are coming) – Melanie Thornton (2001)

Um den Song gibt es eine tragische Geschichte: Kurz vor dem Weihnachtsfest 2001 starb Melanie Thornton bei einem Flugzeugabsturz in der Schweiz. Trotzdem oder gerade dessen verwendete Coca-Cola diesen Song für ihren Werbespot zu Weihnachten. Dieser Clip mit den Coca-Cola-Trucks, die durch eine verschneite Winterlandschaft fahren und überall Licht verbreiten ist wohl der bekannteste Weihnachtsspot des Limonandenherstellers und hat auch zum enormen Erfolg und großen Bekanntschaft des Songs geführt. Und wer bei dieser Musik zusammen mit dem Werbeclip und passender weihnachtlicher Stimmung (Schnee, beleuchtete Fenster, etc.) keine Gänsehaut bekommt hat an Weihnachten wohl sowieso keine Freude mehr…

All I want for Christmas is You! – Mariah Carey (1994)

Obwohl der Song erst 1994 erschienen ist, gibt es inzwischen schon fast 25! Coverversionen. Er erzählt wie wichtig es ist, Weihnachten gemeinsam zu verbringen, viel wichtiger als Geschenke, Essen oder sonstige Bräuche. Ich finde das ist zu unterstützen, denn wann kommt heutzutage die Familie schon im hektischen Alltagstrubel in aller Ruhe zusammen?

Hijo de la Luna – Loona (1998)

Der Song ist eigentlich nicht orginal von Loona, sondern von der Gruppe “Mecano”. In Deutschland ist aber die Loona-Version am bekanntesten.  Besonders zu bemerken ist, dass der Song eigentlich überhaupt nichts mit Weihnachten zu tun hat. Er handelt von einer Frau, die sich einen Mann wünscht und vom Mond einen dunkelhäutigen Zigeuner bekommt. Jedoch verlangt der Mond als Gegenleistung das Erstgeborene. Dieses Kind hat jedoch eine weiße Hautfarbe, der Vater glaubt an Ehebruch, tötet seine Frau und bringt das Kind fort. Und immer wenn das Kind glücklich ist, scheint der Mond voll. Vielleicht passt es damit ja doch irgendwie zu Weihnachten…

Do they know it’s Christmas? – Band Aid (1984)

Als 1984 und 1985 eine große Hungersnot über Äthiopien hereinbrach, schrieb Bob Geldorf (der Erfinder der Live Aid-Konzerte) diesen Song und stiftete den Erlös für Äthiopien. Den Song sangen fast 50 bekannte Musiker, wie Paul Young, Phil Collins, Paul McCartney, George Michael und die Musiker von Queen ein und transportierten damit die weihnachtliche Botschaft der Solidarität.

Wonderful Christmas Time – Paul McCartney (1979)

Nach seiner Zeit bei den Beatles war Paul McCartney auch als Solo-Künstler erfolgreich und veröffentliche 1979 einen der bekanntesten Weihnachtshits.

Little Drummer Boy – Bing Crosby & David Bowie – (1977)

Der zweitälteste Song in dieser Sammlung wurde bereits 1941 geschrieben. Wenn man allerdings nach “Little Drummer Boy” sucht wird nicht die Version von Katherine K. Davis genannt, sondern das Duett von Bing Crosby & David Bowie von 1977 (der letzte Song von Crosby, er starb 1977). Wem diese Version nicht so gefällt hat gute Chancen eine mehr seinem Geschmack entsprechende Version zu finden, denn dieser Song wurde unglaubliche 57! mal gecovert von Bands und Sängern der unterschiedlichsten Stilrichtungen, beispielsweise von Jessica & Ashley Simpson. Vor allem in Amerika ist dieses Weihnachtslied vom Sklavenjungen Michael (dem kleinen Trommler) sehr bekannt. Er begegnet den 3 heiligen Königen Kaspar, Melchior und Balthasar auf ihrem Weg zur Geburt von Jesus Christus. Später wird er Zeuge von Herodes grausamen Plans, den Neugeborenen töten zu lassen. Er kann die 3 Weisen aus dem Morgenland jedoch rechtzeitig warnen und erlebt die Geburt von Jesus mit.

Last Christmas – Wham! (1984)

Wer gut aufgepasst hat, merkt, dass 1984 bereits ein anderer Song zur Weihnachtsszeit veröffentlicht wurde. Und genau diesem Song, “Do they know it’s Christmas?”, musste sich “Last Christmas” auf einem zweiten Chartplatz geschlagen geben. Besonders lustig ist aber, dass der bekannte Musiker George Michael, der Teil dieses Duos war und den Song geschrieben hat, auch in der Band Aid an der Produktion von “Do they know it’s Christmas beschäftigt war.

White Christmas – Bing Crosby (1942)

Obwohl mir dieser Song nicht soooooo extrem gut gefällt, gehört er doch zu Weihnachten dazu und mir scheint, dass der Rest der Welt diesen Song liebt. Denn “White Christmas” von Irving Berlin komponiert und von Bill Crosby gesungen wird als der meistverkaufte Musiktitel aller Zeiten gehandelt. Nach so einem Megaerfolg ist es kein Wunder, dass dieser Song etwa 500 mal gecovert und weltweit etwa 125 Millionen mal verkauft wurde. Und jedes Jahr zu Weihnachten kommt mindestens eine neue Version dazu…

Happy Xmas (War is over) – John Lennon (1971)

Der nächste Beatle mit Weihnachtssong ist John Lennon. Der Song ist vorrangig ein Protestsong gegen den Krieg in Vietnam gewesen, hat sich inzwischen aber auch als Weihnachtssong etabliert.

Rudolph the red-nosed Reindeer – Gene Autry (1949)

Die Geschichte von Rudolph  ist eine moderne Version des Märchens vom hässlichen Entlein. Wegen seiner leuchtenden Nase wird er verstoßen, aber vom Weihnachtsmann als “Scheinwerfer” eingestellt. Natürlich wurde auch dieser Song gecovert und zwar 144mal!

Santa Clause is coming to Town – Bing Crosby (Orginal von 1934)

Schon wieder ein Song von Bing Crosby, der in meiner Sammlung deutlich stärker vertreten ist als alle anderen. Aber die Coverversion von ihm ist eine der bekanntesten. Auch hier gilt: Wem sie nicht gefällt kann aus über 100 weiteren Coverversionen auswählen oder auch dem Orginal von Harry Reser & Tom Stacks eine Chance geben.

Jetzt will ich hier aber mal einen Schlussstrich ziehen. Es gibt noch viele Weihnachtssongs, die hier genannt werden könnten, aber ich denke, ich hab die besten und schönsten herausgepickt.

Fehlt ein Song? Ich freue mich über eure Kommentare und vielleicht wird meine Playlist dadurch ja auch etwas abwechslungsreicher.


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Der Kaiser braucht eine neue Kriegsflotte!

phil @ 21:34 | 16.11.2009

Die Schaumweinsteuer oder Sektsteuer ist ein Relikt unter vielen Steuergesetzen aus vergangener Zeit, die immer noch erhoben werden, obwohl sie nicht mehr gerechtfertigt sind.
Sie wurde 1902 vom Kaiser für Kriegszwecke eingeführt, 1933 wegen der Wirtschaftskrise wieder abgeschafft und 1939 wieder für Kriegszwecke (U-Boote) eingeführt.
Da wir aktuell wieder eine Krise durchstehen müssen, wäre es nur sinnvoll diese Steuer wieder abzuschaffen. Das würde für den Staat allerdings bedeuten ca. 500 Millionen Euro pro Jahr weniger einzunehmen…





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